Profil
Bild zeigt Daniel Feyler / Geschäftsführer von PKV mit Plan

Daniel Feyler

PKV-Experte

Wie hoch ist die Beitragserhöhung bei der Allianz private Krankenversicherung im Jahr 2026?

zuletzt aktualisiert ・ November 22, 2025

Die Allianz Private Krankenversicherung hebt zum 1. Januar 2026 die Beiträge für etwa zwei Drittel aller Versicherten an. Die Erhöhungen fallen je nach Tarif, Altersgruppe und Tarifgeneration unterschiedlich hoch aus und bewegen sich zwischen 0 Prozent und 40 Prozent.

Die durchschnittliche Beitragsanpassung bei der Allianz liegt zwischen 9 und 18 Prozent über alle betroffenen Tarife.

Neugeschäftstarife mit Unisex-Kalkulation steigen um circa 9 Prozent im Durchschnitt, während ältere Bestandstarife mit Bisex-Kalkulation bis zu 40 Prozent teurer werden können.

Durchschnittliche Beitragserhöhungen bei der Allianz-PKV nach Tariftyp

Die durchschnittliche Beitragsentwicklung variiert erheblich zwischen verschiedenen Tariftypen:

  • Durchschnitt über alle betroffenen Tarife: circa 18 Prozent
  • Neugeschäftstarife mit Unisex-Kalkulation: circa 9 Prozent im Durchschnitt
  • Ältere Bestandstarife mit Bisex-Kalkulation: bis zu 40 Prozent
  • Spezialtarife für Ärzte: zwischen 0 und 16 Prozent

Diese Werte variieren jedoch erheblich je nach individuellem Tarif, Eintrittsalter und Versicherungsdauer. Besonders stark betroffen sind Kinder und Jugendliche in den Neugeschäftstarifen mit Erhöhungen zwischen 14 und 21 Prozent.

Beitragsanpassungen bei Vollversicherungstarifen für Angestellte und Selbstständige

Die neuen Unisex-Tarife der Allianz zeigen folgende Beitragsanpassungen zum 1. Januar 2026:

TarifKinder (7 Jahre)Jugendliche (17 Jahre)Erwachsene (26–55 Jahre)
GSB7017 %14 %5–7 %
GSP7019 %21 %2–4 %
GSZ7518 %14 %10–12 %
GSZ9019 %15 %10–13 %
GSZ10019 %14 %11–13 %
MP10014 %10 %11–16 %

Auffällig ist, dass Kinder und Jugendliche deutlich stärker von Beitragserhöhungen betroffen sind als Erwachsene. Dies liegt an der höheren Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in diesen Altersgruppen und gestiegenen Behandlungskosten.

Spezialtarife für Ärzte mit moderaten Erhöhungen

Auch die speziellen Tarife für Mediziner sind von Anpassungen betroffen, allerdings moderater als die Standardtarife:

TarifKinderJugendlicheErwachsene
MB1005 %14 %5–6 %
MP100GarantieGarantie6–7 %
MB100A0 %0 %8–13 %

Die Ärzte-Tarife zeigen ein interessantes Muster, das auf eine stabilere Kostenentwicklung in diesem Versichertenkollektiv hindeutet. Der Tarif MP100 bietet für Kinder und Jugendliche sogar eine Beitragsgarantie, sodass in diesen Altersgruppen überhaupt keine Erhöhung stattfindet.

Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal, das zeigt, dass die Allianz bei Ärzten mit einer langfristigeren Perspektive kalkuliert und möglicherweise die besondere Bedeutung dieser Zielgruppe berücksichtigt.

Der MB100A bleibt für Kinder und Jugendliche bei 0 Prozent Erhöhung, steigt aber bei Erwachsenen um 8 bis 13 Prozent. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Kostenentwicklung bei erwachsenen Ärzten durch häufigere Inanspruchnahme hochwertiger medizinischer Leistungen getrieben wird, während bei Kindern und Jugendlichen die Kosten stabil geblieben sind.

Der MB100 zeigt bei Jugendlichen mit 14 Prozent eine deutliche Steigerung, während Kinder nur 5 Prozent und Erwachsene 5 bis 6 Prozent mehr zahlen. Diese unterschiedliche Entwicklung innerhalb eines Tarifs zeigt, wie wichtig die genaue Altersstruktur für die Beitragsentwicklung ist.

Ältere Bisex-Tarife mit drastischen Erhöhungen bis 40 Prozent

Die Bisex-Tarife, also geschlechtsspezifische Altbestände, die vor Dezember 2012 abgeschlossen wurden, sind besonders stark von Beitragserhöhungen betroffen. Hier sind Erhöhungen von bis zu 40 Prozent möglich, was für viele Versicherte eine massive finanzielle Belastung darstellt.

Betroffen sind unter anderem folgende Tarifserien:

  • Ambulante Tarife: Tarife 701, 702, 703, 704, 705, 709, 710, 711, 712
  • Stationäre Tarife: Tarife der 780er-Reihe
  • Zahntarife: Tarife der 700er-Reihe wie 740, 741, 742, 750, 751, 752, 790
  • Vollversicherungstarife: VS-Reihe, VSP-Reihe, VSV-Reihe

Die dramatischen Erhöhungen in diesen Altbeständen haben eine klare Ursache: Diese Tarife sind für Neugeschäft geschlossen, sodass keine jungen, gesunden Versicherten mehr hinzukommen können.

Die bestehenden Versicherten werden älter und damit krankheitsanfälliger, während gleichzeitig durch Tod und Kündigungen die Anzahl der Beitragszahler sinkt. Die verbleibenden Versicherten müssen dann die steigenden Kosten auf immer weniger Schultern verteilen, was zu einer Kostenspirale führt.

Ein 60-jähriger Versicherter in einem solchen Altbestand kann sich praktisch nicht mehr aus dieser Situation befreien. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter würde eine neue Gesundheitsprüfung erfordern, die bei diesem Alter und mit den zwischenzeitlich aufgetretenen Erkrankungen meist zu Ablehnungen oder massiven Risikozuschlägen führt.

Der interne Tarifwechsel innerhalb der Allianz nach § 204 VVG ist hier oft die einzige realistische Option, um die Beiträge zu senken.

Erhöhung der Selbstbeteiligungen in mehreren Tarifen

Zusätzlich zu den prozentualen Beitragserhöhungen werden in einigen Tarifen auch die Selbstbeteiligungen nach oben angepasst.

Dies bedeutet eine doppelte Belastung für die betroffenen Versicherten: Sie zahlen nicht nur höhere monatliche Beiträge, sondern müssen auch im Krankheitsfall mehr aus eigener Tasche bezahlen, bevor die Versicherung leistet.

Die konkreten Anpassungen sind:

  • AktiMed Best S (AMBSU, AM-BS): Selbstbeteiligung steigt von 3.000 Euro auf 3.500 Euro
  • Tarif 705: Selbstbeteiligung steigt von 1.800 Euro auf 2.000 Euro
  • Tarif 768: Selbstbeteiligung steigt von 1.125 Euro auf 1.300 Euro
  • Tarif 769: Selbstbeteiligung steigt von 2.000 Euro auf 2.300 Euro

Eine höhere Selbstbeteiligung bedeutet, dass du einen größeren Teil deiner Gesundheitskosten selbst tragen musst, bevor die Versicherung überhaupt zu leisten beginnt. Beim AktiMed Best S steigt die Schwelle von 3.000 auf 3.500 Euro, was bedeutet, dass du die ersten 3.500 Euro deiner jährlichen Gesundheitskosten komplett selbst zahlen musst.

Diese Erhöhung der Selbstbeteiligungen dient der Beitragsdämpfung. Ohne diese Anpassung wären die monatlichen Beitragssteigerungen noch höher ausgefallen. Du zahlst also weniger monatlich, trägst dafür aber ein höheres Risiko im Krankheitsfall. Für gesunde Versicherte, die selten zum Arzt gehen, kann dies vorteilhaft sein.

Für chronisch Kranke oder Menschen mit regelmäßigem Behandlungsbedarf bedeutet es eine zusätzliche Belastung.

Warum erhöht die Allianz die PK-Beiträge in 2026?

Die Beitragserhöhungen sind gesetzlich vorgeschrieben, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden. Die Allianz ist verpflichtet, ihre Tarife jährlich zu überprüfen und anzupassen. Die Hauptgründe für die Erhöhungen sind:

Steigende Gesundheitskosten durch medizinischen Fortschritt:

Der medizinische Fortschritt bringt ständig neue, innovative Therapien auf den Markt, die Leben retten und Lebensqualität verbessern, aber auch erhebliche Kosten verursachen. Neue Krebsmedikamente kosten teilweise über 100.000 Euro pro Jahr und Behandlung.

Innovative Therapien wie CAR-T-Zelltherapien bei bestimmten Krebsarten schlagen mit mehreren hunderttausend Euro zu Buche. Diese Kosten muss die PKV tragen, während die gesetzlichen Kassen oft restriktiver bewilligen.

Auch neue Behandlungsmethoden in der Orthopädie, wie minimal-invasive Operationstechniken oder Gelenkersatz mit modernsten Materialien, treiben die Kosten nach oben. Die Krankenhauskosten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, da Kliniken in teure medizinische Geräte investieren und Personal höher entlohnen müssen.

Demografischer Wandel trifft PKV-Kollektive:

Die Versichertengemeinschaft der PKV altert kontinuierlich. Die steigende Lebenserwartung ist grundsätzlich erfreulich, führt aber dazu, dass Versicherte länger Leistungen in Anspruch nehmen. Ein 80-Jähriger heute hat eine deutlich höhere Lebenserwartung als noch vor 20 Jahren und benötigt entsprechend länger medizinische Versorgung.

Die alternde Versichertengemeinschaft führt zu längeren Leistungsdauern bei chronischen Erkrankungen. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder rheumatische Beschwerden müssen über Jahrzehnte behandelt werden, was die Kosten multipliziert.

Allgemeine Inflation trifft Gesundheitswesen besonders hart:

Die Verbraucherpreise lagen 2024 um 19,9 Prozent höher als 2019. Diese allgemeine Inflation wirkt sich im Gesundheitswesen besonders stark aus, da hier personalintensive Dienstleistungen dominieren.

Ärzte, Pflegekräfte und medizinisches Personal fordern zu Recht höhere Gehälter, was die Behandlungskosten direkt erhöht.

Die gestiegenen Personalkosten im Gesundheitswesen schlagen voll durch auf die Versicherungsbeiträge.

Eine Arztstunde wird teurer, eine Pflegestunde im Krankenhaus kostet mehr, und auch die Verwaltungskosten der Versicherungen steigen durch höhere Gehälter.

Niedriges Zinsniveau schmälert Kapitalerträge:

Die PKV bildet Alterungsrückstellungen, um die steigenden Kosten im Alter abzufedern. Dieses angesparte Kapital wird am Kapitalmarkt angelegt und soll Erträge erwirtschaften, die zur Beitragsstabilisierung beitragen.

Das anhaltend niedrige Zinsniveau der letzten Jahre führt jedoch zu geringeren Kapitalerträgen aus diesen Altersrückstellungen.

Der niedrigere Rechnungszins, mit dem die Versicherungen kalkulieren müssen, bedeutet, dass weniger Zinserträge zur Verfügung stehen, um Beitragssteigerungen abzumildern. Was früher durch Kapitalerträge finanziert werden konnte, muss heute durch höhere Beiträge aufgebracht werden.

Bündelungseffekt bei Schwellenwertunterschreitungen:

Die gesetzlichen Regelungen sehen vor, dass Beitragsanpassungen nur vorgenommen werden müssen, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden. Wenn die Kostenabweichung mehrere Jahre knapp unter diesem Schwellenwert liegt, werden die Beiträge nicht angepasst.

Sobald der Schwellenwert dann überschritten wird, schlagen alle kumulierten Kostensteigerungen gebündelt durch.

Ein Beispiel: Wenn die Kosten drei Jahre hintereinander um 4 Prozent steigen, aber der Schwellenwert bei 5 Prozent liegt, passiert zunächst nichts. Im vierten Jahr, wenn die Kosten nochmal um 6 Prozent steigen, werden plötzlich alle vier Jahre auf einmal angepasst.

Das ergibt dann eine Beitragserhöhung von 4 Prozent plus 4 Prozent plus 4 Prozent plus 6 Prozent, also knapp 18 Prozent auf einen Schlag. Dieser Bündelungseffekt erklärt, warum manche Jahre ohne Erhöhung verlaufen und dann plötzlich dramatische Steigerungen kommen.

Schrumpfende Kollektive bei geschlossenen Bisex-Tarifen:

Bei den geschlossenen Bisex-Tarifen kommt ein besonderer Effekt hinzu: Durch Kündigungen, Tod und interne Tarifwechsel werden diese alten Tarifgruppen kontinuierlich kleiner.

Wenn beispielsweise in einem Tarif mit 10.000 Versicherten jährlich 500 ausscheiden, müssen nach 10 Jahren nur noch 5.000 Versicherte die gleichen Verwaltungskosten und das gleiche Risikoaufkommen tragen.

Weniger Versicherte müssen die gleichen oder sogar steigenden Kosten schultern, was zu einer Kostenspirale führt. Je mehr Versicherte ausscheiden, desto höher werden die Beiträge für die Verbleibenden, was wiederum weitere Versicherte zum Wechsel motiviert.

Dieser Teufelskreis kann nur durch interne Tarifwechsel oder Fusion mit anderen Tarifkollektiven durchbrochen werden.

Branchenweiter Vergleich: Allianz liegt bei Beitragserhöhungen im Durchschnitt

Die Allianz ist mit ihren Erhöhungen nicht allein, sondern bewegt sich im Rahmen der branchenweiten Entwicklung. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet, dass rund 60 Prozent aller PKV-Versicherten von Beitragserhöhungen zum 1. Januar 2026 betroffen sind.

Dies zeigt, dass die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen alle Versicherer gleichermaßen treffen.

Die durchschnittliche Anpassung liegt branchenweit bei etwa 13 Prozent, wobei die Allianz mit ihren 9 bis 18 Prozent im oberen Mittelfeld liegt. Für 2026 wird ein Plus von 9 bis 11 Prozent im PKV-Gesamtmarkt prognostiziert, was deutlich macht, dass die Allianz-Erhöhungen keine Ausnahme, sondern Teil eines Gesamttrends sind.

Allerdings zeigen andere Auswertungen noch drastischere Zahlen für die Gesamtbranche:

  • Durchschnittlicher Beitragsanstieg: 28,4 Prozent
  • Einzelne Tarife: bis zu 60 Prozent
  • Monatliche Mehrkosten: bis zu 250 Euro pro Monat

Diese Spannbreite zeigt, wie unterschiedlich die Entwicklung in verschiedenen Tarifen und bei verschiedenen Versicherern verläuft. Die Allianz liegt mit ihren Erhöhungen eher im moderaten bis mittleren Bereich, während manche Wettbewerber noch drastischere Anpassungen vornehmen müssen.

Handlungsoptionen für Allianz-Versicherte: Wie gehst du mit der Beitragsanpassung um?

Bei Beitragserhöhungen hast du als Versicherter mehrere Handlungsoptionen:

1. Interner PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG

Der effektivste Hebel zur Beitragssenkung ist der interne Tarifwechsel innerhalb der Allianz.

Dieses Recht steht dir nach § 204 VVG zu und kann nicht durch die Versicherung verhindert werden. Du kannst jederzeit zum Monatsersten in einen anderen Tarif deines Versicherers wechseln, wenn dieser gleichwertige oder geringere Leistungen bietet.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Durchschnittlich 43 Prozent Beitragsersparnis möglich
  • Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • Keine neue Gesundheitsprüfung bei gleichwertigen Leistungen
  • Zugang zu allen Tarifserien, auch geschlossenen Altarifen
  • Wechsel jederzeit zum Monatsersten möglich
  • Keine neuen Abschlusskosten

2. Selbstbeteiligung erhöhen

Eine Erhöhung der Selbstbeteiligung, etwa auf 1.000 Euro oder 2.500 Euro pro Jahr, senkt deine monatlichen Beiträge sofort und spürbar. Wenn du gesund bist und selten zum Arzt gehst, kannst du die gesparten Beiträge zurücklegen und hast am Jahresende möglicherweise sogar einen Überschuss.

Die Selbstbeteiligung kann auch steuerlich begünstigt sein, da höhere Selbstbeteiligungen oft zu niedrigeren Beiträgen führen, die dann teilweise als Sonderausgaben absetzbar sind.

Allerdings musst du ehrlich einschätzen, ob du die Selbstbeteiligung im Krankheitsfall auch wirklich aufbringen kannst. Eine Selbstbeteiligung von 2.500 Euro macht nur Sinn, wenn du diese Summe im Notfall liquide zur Verfügung hast.

3. Sonderkündigungsrecht nutzen

Bei Beitragserhöhungen hast du ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht.

Du kannst zu einem anderen PKV-Anbieter wechseln, auch wenn deine normale Vertragslaufzeit noch nicht abgelaufen ist. Allerdings ist ein Anbieterwechsel mit erheblichen Nachteilen verbunden.

Nachteile eines Anbieterwechsels:

  • Neue Gesundheitsprüfung erforderlich
  • Verlust eines Teils der Altersrückstellungen, nur Übertragungswert wird mitgenommen
  • Neue Abschlusskosten
  • Nur sinnvoll für Versicherte unter 55 Jahren ohne Vorerkrankungen

4. Beitragsentlastungstarif prüfen

Ein Beitragsentlastungstarif (BET) kann helfen, zukünftige Beitragserhöhungen im Alter abzufedern. Du zahlst heute einen zusätzlichen monatlichen Beitrag, der angespart wird und ab einem bestimmten Alter, meist 65 oder 67 Jahre, deine regulären Beiträge senkt.

Ein gut konzipierter Beitragsentlastungstarif kann deine Rentenbeiträge um mehrere hundert Euro monatlich reduzieren. Je früher du damit beginnst, desto günstiger ist der Aufbau und desto höher die spätere Entlastung.

Allerdings solltest du genau prüfen, ob der Beitragsentlastungstarif wirklich wirtschaftlich ist oder ob eine private Ansparung nicht flexibler und rentabler wäre.

Wichtige Fristen und Hinweise für Versicherte

Die Allianz informiert Versicherte schriftlich über die Beitragsanpassung. Ein interner Tarifwechsel ist jederzeit zum Monatsersten möglich. Das Sonderkündigungsrecht muss innerhalb der im Schreiben genannten Frist ausgeübt werden.

Lass deinen Vertrag von einem unabhängigen PKV-Experten analysieren, vergleiche verschiedene Optionen wie interner Wechsel versus Anbieterwechsel.

Prüfe auch die Wirksamkeit der Beitragserhöhung selbst. Formal fehlerhafte Anpassungen, etwa wenn die Versicherung die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten hat, sind unwirksam und müssen nicht gezahlt werden. Ein Experte kann beurteilen, ob die Erhöhung rechtlich einwandfrei durchgeführt wurde.